Freitag, 5. Dezember 2014

Gastrolux Topf - Praxistest

Kommen wir nun zum zweiten Teil des Gastroluxtests. In diesem Beitrag gibt es Eindrücke zum Praxistest des Gastrolux Guss-Kochtopfs.


Bei uns gibt es relativ häufig Grießbrei. Geht schnell und einfach und schmeckt eigentlich immer. Egal ob pur, mit Früchten oder mit Kakao. Grießbrei ist ein echter Allrounder. Doof nur, wenn man dann mal nicht aufpasst und etwas anbrennt. Beim anschließenden Spülen ist das reinigen des Topfbodens manchmal sehr nervig. Daher durfte der Guss-Kochtopf von Gastrolux gleich mal zur Test antreten.


Zunächst wurde also Milch mit Grieß aufgekocht. Das ging gefühlt genauso schnell wie mit dem normalen Edelstahltopf. Leider haben wir aktuell keinen Silikonschneebesen und ich hatte ein sehr ungutes Gefühl, was das Rühren mit dem Edelstahlschneebesen anging. Ich hatte echt Angst, da Kratzer zu verursachen. Nach Gebrauch war zwar nichts zu sehen, aber ein ungutes Gefühl beim Kochen hatte ich dennoch. Nachdem der Grießbrei mit Blaubeeren kombiniert wurde, ging es ans Spülen und da war ich positiv angetan, denn das Reinigen ging mühelos. Nichts war angebrannt und die Reste im Topf ließen sich gut abspülen bzw. mit dem Schwamm beseitigen. Grießbreitest = bestanden.


Beim zweiten Test gab es ein Nudelgericht. Zunächst wurde das Wasser für die Nudeln zum Kochen gebracht, das dauerte ca. 12 Minuten. Anschließend wurden die Nudeln gekocht und abgeschüttet. Der Topf wurde dann weiterverwendet, um Zwiebeln und Speckwürfel anzubraten. Auch hier brannte nichts oder klebte nichts an. Ebenso als letztendlich Pilze und Nudeln hinzugegeben wurden und der Topf dadurch sehr voll war, musste ich mir keine Sorgen ums Anbrennen machen. Die Wärmeleitung des Topfs war super.


Bisher bin ich mit dem Topf sehr zufrieden, man hat mit dem Produkt ein gutes Kochgefühl. Allerdings werde ich mir erst mal einen Silikonschneebesen anschaffen, weil mir doch etwas mulmig zu Mute ist, wenn ich mit einer Edelstahlvariante arbeite.


Das Fazit ist bisher also durchweg positiv. Weitere Tests werden folgen.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Alsa-nature Weihnachtsmenü für Hunde

Neben dem Adventskuchen von alsa-nature gibt es passend zu Weihnachten ein Dosen-Menü als "Weihnachts-Edition". Die drei winterlichen, kreativen Sorten mit Kalb, Hirsch und Pute stelle ich euch an dieser Stelle vor.


Das Set bestehend aus jeweils 2 x 3 Sorten zu je 400 g. Dabei sind: Zartes Kalb mit Topinambur, Kartoffel und erlesenen Kräutern, saftige Pute mit Vollkornreis, Schwarzwurzel und fruchtiger Birne sowie Hirsch mit Kürbis, Süßkartoffel und einer Note Orange. Das Set gibt es für 11,90 € (4,96 €/ 1 kg) im Onlineshop. Die Sorten sind ebenfalls einzeln zu erhalten.

Die Produkte gibt es in Metalldosen und bräunlichem Weihnachtsdesign mit Orange-rotem, grünen und blauen Farbakzenten.


„Weihnachts-Edition“ Kalb mit Topinambur, Kartoffel und Kräuter


Diese Sorte enthält Kalbsfleisch mit Topinambur, Kartoffeln und Kräutern.

Zusammensetzung:
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (64% Kalb), Gemüse (3% Kartoffel), pflanzliche Nebenerzeugnisse (3% Topinambur), 1% Kräuter, Mineralstoffe (1%), Öle und Fette (0,1% Distelöl).

Analytische Bestandteile:
Protein 10,6%, Fettgehalt 6,5%, Rohasche 2,5%, Rohfaser 0,5%, Feuchtigkeit 75%.

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe je kg:
Vitamin D³ 200 IE, Vitamin E 30 mg, Zink als Zinksulfat (Monohydrat) 15 mg, Mangan als Mangan-II-sulfat (Monohydrat) 3 mg, Jod als Calciumjodat, wasserfrei 0,75 mg, Selen als Natriumselenit 0,03 mg.

Technologische Zusatzstoffe pro kg:
Cassia Gum 2900 mg

"Weihnachts-Edition" Pute mit Vollkornreis, Schwarzwurzel und Birne


Für diese Sorte wurde Pute mit Vollkornreis, Schwarzwurzel und Birne kombiniert.

Zusammensetzung:
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (62% Pute), Getreide (3% Vollkornreis), pflanzliche Nebenerzeugnisse (3% Schwarzwurzel), Früchte (2% Birne), Mineralstoffe (1%), Öle und Fette (0,1% Distelöl)

Analytische Bestandteile:
Protein 10,7%, Fettgehalt 6,4%, Rohasche 2,5%, Rohfaser 0,5%, Feuchtigkeit 75%.

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe je kg:
Vitamin D³ 200 IE, Vitamin E 30 mg, Zink als Zinksulfat (Monohydrat) 15 mg, Mangan als Mangan-II-sulfat (Monohydrat) 3 mg, Jod als Calciumjodat, wasserfrei 0,75 mg, Selen als Natriumselenit 0,03 mg.

Technologische Zusatzstoffe pro kg:
Cassia Gum 2900 mg

"Weihnachts-Edition" Hirsch mit Kürbis, Süßkartoffel und Orange


Diese Sorte von alsa enthält Hirschfleisch, Kürbis, Süßkartoffel und Orange.

Zusammensetzung:
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (62% Hirsch), Gemüse (3% Kürbis, 3% Süßkartoffel), Früchte (2% Orange), Mineralstoffe (1%), Öle und Fette (0,1% Distelöl)

Analytische Bestandteile:
Protein 10,5%, Fettgehalt 6,6%, Rohasche 2,5%, Rohfaser 0,5%, Feuchtigkeit 75%.

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe je kg:
Vitamin D³ 200 IE, Vitamin E 30 mg, Zink als Zinksulfat (Monohydrat) 15 mg, Mangan als Mangan-II-sulfat (Monohydrat) 3 mg, Jod als Calciumjodat, wasserfrei 0,75 mg, Selen als Natriumselenit 0,03 mg.

Technologische Zusatzstoffe pro kg:
Cassia Gum 2900 mg.


Die Dose selbst lässt sich gut öffnen. Dank Lasche lässt sie sich problemlos und ohne Dosenöffner öffnen. Der Inhalt steckt ziemlich fest in der Dose und ist durch das Zusammendrücken etwas schwieriger zu entnehmen. Dadurch muss auch das Nassfutter vor dem Servieren mit einer Gabel zerkleinert werden.

Farblich macht das Fleisch einen guten Eindruck. Es ist braun und leicht rötlich, mit Gelee und anderen Komponenten gemischt. Der Geruch ist in Ordnung; es riecht eben nach Hundefutter aber ohne eine dominante, schlechte Note.

Nassfutter geht bei unserem Hund eigentlich immer. So wurden auch die Weihnachtssorten sehr gut angenommen und regelrecht verschlungen. Probleme mit der Verträglichkeit gab es keine.


Fazit
An sich ist es unserem Hund wohl egal, welche Sorten vorgesetzt werden. Solange es sich um Nassfutter handelt, kennt das Verlangen danach keine Grenzen. Viel wichtiger ist das Produkt daher wohl für den Besitzer, der sich wesentlich mehr dafür interessiert, was eigentlich im Produkt steckt und wie verträglich es ist. Ich finde die Weihnachtssorten sehr kreativ in ihrer Zusammenstellung und freue mich wie immer über den hohen Fleischanteil bei den Produkten von alsa-nature. Im Gegensatz zu den Adventskuchen würde ich die Weihnachtsmenüs bevorzugen, weil sie weniger kompliziert beim Servieren sind und auch besser ankommen. Außerdem kleckert unser Hund weniger als bei den Kuchen (Krümel um den Napf).

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Adventskuchen von alsa-nature

Mittlerweile hat der Dezember Einzug gehalten und mit ihm kommt natürlich alles rund um Weihnachten. Gefühlt gibt es seit Ende Sommer Weihnachtsmänner, Lebkuchen, Spekulatius und Zimtsterne in den Läden. Nun aber ist es wirklich so weit. Passend zur kalten Jahreszeit gibt es bei alsa-nature wieder ein paar Special Editions. Für Hunde gibt es beispielsweise Advents-Kuchen im Glas. Diese stelle ich euch hier kurz vor.


Die Advents-Kuchen im Glas gibt es als 4er-Pack für 18,90€ (€ 33,75 / 1 l) im alsa Onlineshop. Passend zu jedem Advent gibt es eine Kuchensorte. Zum 1. Advent gibt es einen Cranberry-Kuchen. Anschließend folgen ein Apfel-, Mandel- und Marmorkuchen. Jeder Kuchen kommt in einem kleinen Glas und gekleidet verschiedenen Farbenetiketten daher.


Mit den Adventskuchen gibt es für euren Vierbeiner zu jedem Sonntag in der Adventszeit eine kleine Besonderheit. Die Kuchen enthalten natürliche und gesunde Zutaten wie Haferflocken, Äpfel oder Mandeln und können so gesehen auch von uns gegessen werden.

Laut Anleitung muss man nur den Deckel öffnen und den Kuchen aus dem Glas stürzen, nachdem man ihn mit einem Messer vom Rand gelöst hat. In der Praxis ist das allerdings alles andere als einfach, denn der Kuchen ist ziemlich fest ins Glas gepresst und lässt sich mit einem Messer nicht gut lösen. Zudem ist der Kuchen sehr trocken. Beim Herauslösen bröselt man extrem und der Kuchen bricht bei dem Versuch auseinander.


Der Kuchen an sich sieht eigentlich sehr gut aus. Bräunlich gebacken und im Glas macht er einen positiven Eindruck. Der Geruch erinnert an Gebackenes, variiert aber abhängig von der Sorte etwas. Man sieht sogar die einzelnen Zutaten, wie z.B. die Cranberries. Herausgelöst und zerbröselt macht der Kuchen weniger her. Aber: Man muss den Kuchen sowieso zerteilen, denn unser Hund konnte den großen Kuchenklumpen beispielsweise nicht richtig zerkauen. Dadurch wurden die Kuchenbrocken und Krümel überall verteilt. Ordentliches Fressen sieht anders aus. Nach dem Zerkleinern des Kuchens wurde der Kuchen besser angenommen.

Da die Zutaten des Hundekuchens auch aus jedem Haushalt stammen könnten, habe ich 2 der Kuchen (Apfel & Marmor) gleich mal selber probiert. Beide probierten Kuchen schmecken trocken und fest. Und: Man merkt sofort, dass kein Zucker enthalten ist. Diese Tatsache ist mir erst beim Probieren aufgefallen, finde ich aber sehr positiv. Die enthaltene Süße kommt z.B. durch Cranberries und Honig. Letzteres ist als letzte Zutat gelistet und damit in geringen Mengen enthalten.

Unser kleinster Kater fand den Kuchen übrigens super toll. Der ist darauf richtig abgefahren.


Zusammensetzung:

Cranberry-Kuchen: Weizen-Vollkornmehl (fein), Weizenmehl (Typ 550), Haferflocken, Cranberry, Sonnenblumenöl, Eier, Bienenhonig
Apfel-Kuchen: Weizen-Vollkornmehl (fein), Weizenmehl (Typ 550), Haferflocken, Äpfel, Sonnenblumenöl, Eier, Bienenhonig
Mandel-Kuchen: Weizen-Vollkornmehl (fein), Weizenmehl (Typ 550), Haferflocken, Mandeln (gehackt), Sonnenblumenöl, Bananen, Bienenhonig, Eier
Marmor-Kuchen: Weizen-Vollkornmehl (fein), Weizenmehl (Typ 550), Haferflocken, Fruchtfleisch des Johannisbrotbaums (getrocknet und gemahlen), Sonnenblumenöl, Eier, Bienenhonig

Analytische Bestandteile:

Cranberry-Kuchen: Protein 7,8%, Fettgehalt 2,9%, Rohfaser 1,0%, Rohasche 1,4%, Feuchtigkeit 39,7%.
Apfel-Kuchen: Protein 7,8%, Fettgehalt 9,3%, Rohfaser 2,2%, Rohasche 0,9%, Feuchtigkeit 46,4%.
Mandel: Protein 7,5%, Fettgehalt 9,9%, Rohfaser 2,1%, Rohasche 0,9%, Feuchtigkeit 42,3%.
Marmor: Protein 7,9%, Fettgehalt 9,5%, Rohfaser 2,7%, Rohasche 0,8%, Feuchtigkeit 46,4%.


Fazit
Der Begriff Hundekuchen wurde hier endlich mal wörtlich genommen. Die kleinen Kuchen im Glas sind kreativ, aber kein Produkt für jeden Tag. Als kleine Besonderheit für spezielle Gelegenheiten sind sie aber okay. Inhaltlich sind nur natürliche Zutaten und ein geringer Zuckeranteil vorzufinden. Im Praxistest lassen sich die Kuchen schlecht aus dem Glas lösen und krümeln viel, weil sie eben sehr trocken sind. Klein gemacht, wurden die Produkte gut angenommen und gefallen auch Katzen.