Freitag, 17. Oktober 2014

Ragusa: Blonde Schokolade

Heute isst man blond. Das klingt etwas kurios, aber so heißt tatsächlich eine Schokoladensorte. Ragusa Blond hat ihren Namen von der goldgelben Farbe und dem charaktervollen, karamellartigen Geschmack. Auch wenn weiße Schokolade enthalten ist, schmeckt sie doch vollkommen anders. Dank kjero.com durfte ich die Sorte nun testen.


Die Marke
Seit etwa 70 Jahren mischt Ragusa mit ihrer unverwechselbaren Machart bei Schweizer Schokoladenkultur mit. Ragusa ist eine Marke des Schweizer Schokoladeherstellers Chocolats Camille Bloch. Während des 2. Weltkriegs war Kakao knapp, daher ersetzte Gründer Camille Bloch den Kakao durch eine Praliné-Creme aus Haselnüssen und ganzen Haselnüssen. Die ursprüngliche Rezeptur ist bis heute unverändert.

Ragusa Blond
Ragusa Blond besteht aus zwei Schichten heller Schokolade mit Karamellakzent. Dazwischen befindet sich eine dicke Schicht Praliné-Creme (72%) mit knackigen, ganzen Haselnüssen. Die Schokolade ist außerdem 100% natürlich und frei von Zusatzstoffen. Seit Februar 2014 gibt es sie in den Regalen in der Schweiz, Frankreich und Deutschland.


Der Praxistest
Auf den ersten Blick sieht Ragusa Blond zwar optisch wie normale, weiße Schokolade aus, sie grenzt sich aber deutlich von dieser ab. Die Schokolade ist sehr weich und cremig. Anders als bei herkömmlicher Schokolade bricht man sie weniger, als das man sie abknickt bzw. abbiegt. Ein bisschen erinnern die Riegel an Nugat. In der Mitte befindet sich eine dicke, braune Schicht mit Haselnüssen. Oben und unten ist diese durch 2 dünnere, hellere Schichten umgeben.

Geschmacklich ist die Sorte sehr süßlich, aber auch prägnant nussig. Die Haselnüsse sind u.a. deswegen so dominant, weil sie als ganze Nüsse enthalten sind. Der Nussakzent passt aber sehr gut zur sonstigen cremigen, Süße. An sich ist Ragusa Blond sehr zart und lieblich. Weiße Schokolade schmeckt man eher weniger, dafür ist das Karamell im Vordergrund.

Die Packung selbst ist in 3 Einheiten unterteilt: Eine äußerliche Kartonverpackung, eine Alufolie, die die Schokolade umgibt und ein Gestell, in welchem sich die Riegel befinden. Persönlich finde ich das ein bisschen viel des Guten. Verhältnismäßig lange dauert auch das Auspacken. Bis man die Packung geöffnet, die Alufolie aufgerissen und das Plastikgestell herausgezogen hat, ist schon mal einige Zeit vergangen (im Vergleich zu anderen Schokoladen). Außerdem lässt sich die Packung unterschiedlich öffnen, was zumindest bei uns teilweise für kurze Verwirrung gesorgt hat. 


Das Feedback
Im Test kam Ragusa Blond weitgehend sehr gut an, obwohl die Beurteilungen aufgrund der persönlichen Geschmäcker unterschiedlich ausfielen. Gerade bei Karamellliebhabern stieß die Sorte auf großen Anklang. Andere empfanden die Schokolade als sehr mächtig. Fakt ist: Die Sorte ist geschmacklich weniger eine weiße Schokolade, als viel mehr eine weiche Kombination aus Karamell, Schokolade, Nüssen und einer nugatähnlichen Creme. Das überrascht die meisten, weil sie etwas anderes erwarten.

Alles in allem waren die meisten meiner Testesser aber begeistert und die Tafeln ruck-zuck verputzt.


Zutaten:
Zucker, Haselnüsse (davon 11% ganze), Kakaobutter, karamellisiertes Milchpulver (10%) [Vollmilchpulver, karamellisierter Zucker (20%)], Pflanzenfett (Kokos), Milchpulver (aus entrahmter Milch), Sojamehl, Kakao, Emulgator (Sojalecithin), Vanilleextrakt. Weiße Schokolade mindestens 31% Kakao.

Kann Spuren von Mandeln enthalten.

Nährwert pro 100g:   
Brennwert: 2333kJ/558kcal
Eiweiß: 9g
Kohlenhydrate: 51g
davon Zucker: 48g
Fett: 37g
davon gesättigte Fettsäuren: 15g
Salz: 0,01g


Fazit
Von uns gibt es zu dieser Schokolade eine klare Empfehlung. Sicherlich wird sie nicht jedem zusagen oder gleich gut gefallen, man sollte sie aber allein wegen ihrer Andersartigkeit mal probiert haben. Ragusa Blond ist eine Kombination aus weichem Karamell, Haselnusscreme und weißer Schokolade. Eine Packung (100 g) kostet ca. 1,99 € und ist damit etwas teurer als andere Schokoladensorten. Man sollte die Schokolade also genießen.


Sonntag, 12. Oktober 2014

Im Test: Das Notizio Notizbuch

Notizbücher braucht eigentlich jeder. Ob als Schüler, Sekretärin, Journalist oder Hausfrau.. Notizbücher sind nicht nur praktisch, sondern auch vielfältig einsetzbar. Der eine notiert sich wichtige Daten, andere ihre Arbeitszeiten oder Unterrichtsinhalte.. Auch Rezepte, Termine und Skizzen finden darin Platz. Notizbücher sind echte Allrounder. Ich durfte das Notizio Notizbuch von Avery Zweckform testen, das ich euch an dieser Stelle vorstellen möchte.


Bisher kennt man Notizbücher nur mit weißem Papier und dunklen Linien. Das Besondere am Notizio Notizbuch sind die weißen Linien und das hellgraue Papier. Damit hat man ein dezentes Raster, um gerade zu schreiben, andererseits kann man ebenso über das Raster hinweg sehen und super skizzieren.

Dieses Konzept soll außerdem die Augen schonen und weniger ablenken. Zudem gibt es einen weiteren Vorteil beim Kopieren, Scannen oder Faxen, denn die weißen Linien werden nahezu unsichtbar. (Das hab ich bisher aber noch nicht selber ausprobiert.) 


Das Notizio ist mit einem glatten, tintenfesten 90g Papier ausgestattet. Es kommt mit einem Gummizug-Verschlussband, Stifthalter und Innentasche inkl. Notizzettel daher. Die Notizbücher gibt es in verschiedenen Farben und Formaten sowie als Softcover oder Hardcover, mit Klebe- oder Spiralbindung. Man kann zudem zwischen liniertem und kariertem Papier wählen.

Ich bekam ein rotes Softcover-Notizbuch mit 80 Blatt und kariertem Papier im Format 150 x 210 mm.


Das Notizio ist sehr handlich und kompakt. Es passt in fast jede Tasche und ist durch das geringe Gewicht super praktisch für unterwegs. Alles Wichtige (Stift, Notizzettel) kann man in oder an das Notizbuch anbringen, somit hat man sofort alles griffbereit. Das Verschlussband hält das Ganze fest zusammen.


Am Anfang des Heftes kann man Titel, Name oder Adresse eintragen.


Die integrierte Innentasche befindet sich am Ende des Notizbuches: In Form einer Falttasche findet man in ihr Platz zur Aufbewahrung von losen Blättern, Zetteln, Visitenkarten und mehr. Zusätzlich gibt es HaftRegister und einen Etikettenbogen zum Notizbuch: Damit lassen sich Notizen besser strukturieren, beschriften und bekleben. Die Register sind extra stabil, wiederlösbar und beschriftbar.


Im Praxistest macht das Notizio eine gute Figur. Das Papier ist schön griffig und lässt sich gut beschreiben. Auch Skizzen und Zeichnungen machen auf dem Papier eine gute Figur. Durch das dezente Raster hat man einerseits eine gute Orientierung, andererseits kann man die hellen Linien auch super ausblenden und einfach über die Linien hinweg arbeiten. Das Papier ist außerdem dick genug, dass auf der Rückseite in der Regel nichts durchdrückt, es sei denn, man drückt sehr stark auf. Und: Marker kommen leider durch! Einen Stift kann man außen anbringen, allerdings kann dieser schon mal zwischen die Blätter gedrückt werden.


Fazit
Alles in allem bin ich mit dem Notizio Notizbuch sehr zufrieden. Es ist handlich und kompakt, das Papier ist schön glatt und nicht zu dünn. Die Innentasche und Etiketten habe ich bisher nicht gebraucht, sobald mehr Inhalt vorhanden ist, werde ich das aber noch tun. Das etwas dunklere Papier mit hellen Linien hat mir sehr gut gefallen. Da ich nicht nur notiere, sondern auch skizziere, sind dezente Linien für mich von Vorteil. Von mir gibt es für das Notizbuch von Avery Zweckform eine positive Empfehlung.