Freitag, 5. Dezember 2014

Gastrolux Topf - Praxistest

Kommen wir nun zum zweiten Teil des Gastroluxtests. In diesem Beitrag gibt es Eindrücke zum Praxistest des Gastrolux Guss-Kochtopfs.


Bei uns gibt es relativ häufig Grießbrei. Geht schnell und einfach und schmeckt eigentlich immer. Egal ob pur, mit Früchten oder mit Kakao. Grießbrei ist ein echter Allrounder. Doof nur, wenn man dann mal nicht aufpasst und etwas anbrennt. Beim anschließenden Spülen ist das reinigen des Topfbodens manchmal sehr nervig. Daher durfte der Guss-Kochtopf von Gastrolux gleich mal zur Test antreten.


Zunächst wurde also Milch mit Grieß aufgekocht. Das ging gefühlt genauso schnell wie mit dem normalen Edelstahltopf. Leider haben wir aktuell keinen Silikonschneebesen und ich hatte ein sehr ungutes Gefühl, was das Rühren mit dem Edelstahlschneebesen anging. Ich hatte echt Angst, da Kratzer zu verursachen. Nach Gebrauch war zwar nichts zu sehen, aber ein ungutes Gefühl beim Kochen hatte ich dennoch. Nachdem der Grießbrei mit Blaubeeren kombiniert wurde, ging es ans Spülen und da war ich positiv angetan, denn das Reinigen ging mühelos. Nichts war angebrannt und die Reste im Topf ließen sich gut abspülen bzw. mit dem Schwamm beseitigen. Grießbreitest = bestanden.


Beim zweiten Test gab es ein Nudelgericht. Zunächst wurde das Wasser für die Nudeln zum Kochen gebracht, das dauerte ca. 12 Minuten. Anschließend wurden die Nudeln gekocht und abgeschüttet. Der Topf wurde dann weiterverwendet, um Zwiebeln und Speckwürfel anzubraten. Auch hier brannte nichts oder klebte nichts an. Ebenso als letztendlich Pilze und Nudeln hinzugegeben wurden und der Topf dadurch sehr voll war, musste ich mir keine Sorgen ums Anbrennen machen. Die Wärmeleitung des Topfs war super.


Bisher bin ich mit dem Topf sehr zufrieden, man hat mit dem Produkt ein gutes Kochgefühl. Allerdings werde ich mir erst mal einen Silikonschneebesen anschaffen, weil mir doch etwas mulmig zu Mute ist, wenn ich mit einer Edelstahlvariante arbeite.


Das Fazit ist bisher also durchweg positiv. Weitere Tests werden folgen.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Alsa-nature Weihnachtsmenü für Hunde

Neben dem Adventskuchen von alsa-nature gibt es passend zu Weihnachten ein Dosen-Menü als "Weihnachts-Edition". Die drei winterlichen, kreativen Sorten mit Kalb, Hirsch und Pute stelle ich euch an dieser Stelle vor.


Das Set bestehend aus jeweils 2 x 3 Sorten zu je 400 g. Dabei sind: Zartes Kalb mit Topinambur, Kartoffel und erlesenen Kräutern, saftige Pute mit Vollkornreis, Schwarzwurzel und fruchtiger Birne sowie Hirsch mit Kürbis, Süßkartoffel und einer Note Orange. Das Set gibt es für 11,90 € (4,96 €/ 1 kg) im Onlineshop. Die Sorten sind ebenfalls einzeln zu erhalten.

Die Produkte gibt es in Metalldosen und bräunlichem Weihnachtsdesign mit Orange-rotem, grünen und blauen Farbakzenten.


„Weihnachts-Edition“ Kalb mit Topinambur, Kartoffel und Kräuter


Diese Sorte enthält Kalbsfleisch mit Topinambur, Kartoffeln und Kräutern.

Zusammensetzung:
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (64% Kalb), Gemüse (3% Kartoffel), pflanzliche Nebenerzeugnisse (3% Topinambur), 1% Kräuter, Mineralstoffe (1%), Öle und Fette (0,1% Distelöl).

Analytische Bestandteile:
Protein 10,6%, Fettgehalt 6,5%, Rohasche 2,5%, Rohfaser 0,5%, Feuchtigkeit 75%.

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe je kg:
Vitamin D³ 200 IE, Vitamin E 30 mg, Zink als Zinksulfat (Monohydrat) 15 mg, Mangan als Mangan-II-sulfat (Monohydrat) 3 mg, Jod als Calciumjodat, wasserfrei 0,75 mg, Selen als Natriumselenit 0,03 mg.

Technologische Zusatzstoffe pro kg:
Cassia Gum 2900 mg

"Weihnachts-Edition" Pute mit Vollkornreis, Schwarzwurzel und Birne


Für diese Sorte wurde Pute mit Vollkornreis, Schwarzwurzel und Birne kombiniert.

Zusammensetzung:
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (62% Pute), Getreide (3% Vollkornreis), pflanzliche Nebenerzeugnisse (3% Schwarzwurzel), Früchte (2% Birne), Mineralstoffe (1%), Öle und Fette (0,1% Distelöl)

Analytische Bestandteile:
Protein 10,7%, Fettgehalt 6,4%, Rohasche 2,5%, Rohfaser 0,5%, Feuchtigkeit 75%.

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe je kg:
Vitamin D³ 200 IE, Vitamin E 30 mg, Zink als Zinksulfat (Monohydrat) 15 mg, Mangan als Mangan-II-sulfat (Monohydrat) 3 mg, Jod als Calciumjodat, wasserfrei 0,75 mg, Selen als Natriumselenit 0,03 mg.

Technologische Zusatzstoffe pro kg:
Cassia Gum 2900 mg

"Weihnachts-Edition" Hirsch mit Kürbis, Süßkartoffel und Orange


Diese Sorte von alsa enthält Hirschfleisch, Kürbis, Süßkartoffel und Orange.

Zusammensetzung:
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (62% Hirsch), Gemüse (3% Kürbis, 3% Süßkartoffel), Früchte (2% Orange), Mineralstoffe (1%), Öle und Fette (0,1% Distelöl)

Analytische Bestandteile:
Protein 10,5%, Fettgehalt 6,6%, Rohasche 2,5%, Rohfaser 0,5%, Feuchtigkeit 75%.

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe je kg:
Vitamin D³ 200 IE, Vitamin E 30 mg, Zink als Zinksulfat (Monohydrat) 15 mg, Mangan als Mangan-II-sulfat (Monohydrat) 3 mg, Jod als Calciumjodat, wasserfrei 0,75 mg, Selen als Natriumselenit 0,03 mg.

Technologische Zusatzstoffe pro kg:
Cassia Gum 2900 mg.


Die Dose selbst lässt sich gut öffnen. Dank Lasche lässt sie sich problemlos und ohne Dosenöffner öffnen. Der Inhalt steckt ziemlich fest in der Dose und ist durch das Zusammendrücken etwas schwieriger zu entnehmen. Dadurch muss auch das Nassfutter vor dem Servieren mit einer Gabel zerkleinert werden.

Farblich macht das Fleisch einen guten Eindruck. Es ist braun und leicht rötlich, mit Gelee und anderen Komponenten gemischt. Der Geruch ist in Ordnung; es riecht eben nach Hundefutter aber ohne eine dominante, schlechte Note.

Nassfutter geht bei unserem Hund eigentlich immer. So wurden auch die Weihnachtssorten sehr gut angenommen und regelrecht verschlungen. Probleme mit der Verträglichkeit gab es keine.


Fazit
An sich ist es unserem Hund wohl egal, welche Sorten vorgesetzt werden. Solange es sich um Nassfutter handelt, kennt das Verlangen danach keine Grenzen. Viel wichtiger ist das Produkt daher wohl für den Besitzer, der sich wesentlich mehr dafür interessiert, was eigentlich im Produkt steckt und wie verträglich es ist. Ich finde die Weihnachtssorten sehr kreativ in ihrer Zusammenstellung und freue mich wie immer über den hohen Fleischanteil bei den Produkten von alsa-nature. Im Gegensatz zu den Adventskuchen würde ich die Weihnachtsmenüs bevorzugen, weil sie weniger kompliziert beim Servieren sind und auch besser ankommen. Außerdem kleckert unser Hund weniger als bei den Kuchen (Krümel um den Napf).

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Adventskuchen von alsa-nature

Mittlerweile hat der Dezember Einzug gehalten und mit ihm kommt natürlich alles rund um Weihnachten. Gefühlt gibt es seit Ende Sommer Weihnachtsmänner, Lebkuchen, Spekulatius und Zimtsterne in den Läden. Nun aber ist es wirklich so weit. Passend zur kalten Jahreszeit gibt es bei alsa-nature wieder ein paar Special Editions. Für Hunde gibt es beispielsweise Advents-Kuchen im Glas. Diese stelle ich euch hier kurz vor.


Die Advents-Kuchen im Glas gibt es als 4er-Pack für 18,90€ (€ 33,75 / 1 l) im alsa Onlineshop. Passend zu jedem Advent gibt es eine Kuchensorte. Zum 1. Advent gibt es einen Cranberry-Kuchen. Anschließend folgen ein Apfel-, Mandel- und Marmorkuchen. Jeder Kuchen kommt in einem kleinen Glas und gekleidet verschiedenen Farbenetiketten daher.


Mit den Adventskuchen gibt es für euren Vierbeiner zu jedem Sonntag in der Adventszeit eine kleine Besonderheit. Die Kuchen enthalten natürliche und gesunde Zutaten wie Haferflocken, Äpfel oder Mandeln und können so gesehen auch von uns gegessen werden.

Laut Anleitung muss man nur den Deckel öffnen und den Kuchen aus dem Glas stürzen, nachdem man ihn mit einem Messer vom Rand gelöst hat. In der Praxis ist das allerdings alles andere als einfach, denn der Kuchen ist ziemlich fest ins Glas gepresst und lässt sich mit einem Messer nicht gut lösen. Zudem ist der Kuchen sehr trocken. Beim Herauslösen bröselt man extrem und der Kuchen bricht bei dem Versuch auseinander.


Der Kuchen an sich sieht eigentlich sehr gut aus. Bräunlich gebacken und im Glas macht er einen positiven Eindruck. Der Geruch erinnert an Gebackenes, variiert aber abhängig von der Sorte etwas. Man sieht sogar die einzelnen Zutaten, wie z.B. die Cranberries. Herausgelöst und zerbröselt macht der Kuchen weniger her. Aber: Man muss den Kuchen sowieso zerteilen, denn unser Hund konnte den großen Kuchenklumpen beispielsweise nicht richtig zerkauen. Dadurch wurden die Kuchenbrocken und Krümel überall verteilt. Ordentliches Fressen sieht anders aus. Nach dem Zerkleinern des Kuchens wurde der Kuchen besser angenommen.

Da die Zutaten des Hundekuchens auch aus jedem Haushalt stammen könnten, habe ich 2 der Kuchen (Apfel & Marmor) gleich mal selber probiert. Beide probierten Kuchen schmecken trocken und fest. Und: Man merkt sofort, dass kein Zucker enthalten ist. Diese Tatsache ist mir erst beim Probieren aufgefallen, finde ich aber sehr positiv. Die enthaltene Süße kommt z.B. durch Cranberries und Honig. Letzteres ist als letzte Zutat gelistet und damit in geringen Mengen enthalten.

Unser kleinster Kater fand den Kuchen übrigens super toll. Der ist darauf richtig abgefahren.


Zusammensetzung:

Cranberry-Kuchen: Weizen-Vollkornmehl (fein), Weizenmehl (Typ 550), Haferflocken, Cranberry, Sonnenblumenöl, Eier, Bienenhonig
Apfel-Kuchen: Weizen-Vollkornmehl (fein), Weizenmehl (Typ 550), Haferflocken, Äpfel, Sonnenblumenöl, Eier, Bienenhonig
Mandel-Kuchen: Weizen-Vollkornmehl (fein), Weizenmehl (Typ 550), Haferflocken, Mandeln (gehackt), Sonnenblumenöl, Bananen, Bienenhonig, Eier
Marmor-Kuchen: Weizen-Vollkornmehl (fein), Weizenmehl (Typ 550), Haferflocken, Fruchtfleisch des Johannisbrotbaums (getrocknet und gemahlen), Sonnenblumenöl, Eier, Bienenhonig

Analytische Bestandteile:

Cranberry-Kuchen: Protein 7,8%, Fettgehalt 2,9%, Rohfaser 1,0%, Rohasche 1,4%, Feuchtigkeit 39,7%.
Apfel-Kuchen: Protein 7,8%, Fettgehalt 9,3%, Rohfaser 2,2%, Rohasche 0,9%, Feuchtigkeit 46,4%.
Mandel: Protein 7,5%, Fettgehalt 9,9%, Rohfaser 2,1%, Rohasche 0,9%, Feuchtigkeit 42,3%.
Marmor: Protein 7,9%, Fettgehalt 9,5%, Rohfaser 2,7%, Rohasche 0,8%, Feuchtigkeit 46,4%.


Fazit
Der Begriff Hundekuchen wurde hier endlich mal wörtlich genommen. Die kleinen Kuchen im Glas sind kreativ, aber kein Produkt für jeden Tag. Als kleine Besonderheit für spezielle Gelegenheiten sind sie aber okay. Inhaltlich sind nur natürliche Zutaten und ein geringer Zuckeranteil vorzufinden. Im Praxistest lassen sich die Kuchen schlecht aus dem Glas lösen und krümeln viel, weil sie eben sehr trocken sind. Klein gemacht, wurden die Produkte gut angenommen und gefallen auch Katzen.

Donnerstag, 27. November 2014

White Choc: Die helle Seite des PiCK UP!s

Vor ein paar Tagen habe ich euch bereits die dunkle Variante der Limited Edition von PiCK UP! vorgestellt. Den Bericht dazu gibt es hier. Nun gibt es das Feedback zur weißen Edition: White Choc.


Das klassische PiCK UP! gibt es nun mit weißer Schokolade anstatt Vollmilchschokolade. White Choc beinhaltet im Inneren eine Schicht weiße Schokolade zwischen zwei knusprigen Keksen. Ein kleiner Anteil an Vollmilchschokolade ist auch dabei. Den schmeckt man aber nicht wirklich.

Eine Packung mit 5 Riegel (140 g) ist für etwa 1,70 € im Handel erhältlich. 


Komplett weiß ist der Riegel natürlich nicht. Ein optischer Kontrast zu Triple Choc ist er aber dennoch. Er sieht genauso aus wie ein klassischer Riegel, nur eben mit einer hellen, inneren Schicht. Im Gegensatz zur dunklen Variante bröselt diese Sorte weniger. Ebenso ist kein flüssiger Kern enthalten.


Im Geschmackstest kam White Choc sehr gut an. Besonders bei Liebhabern von weißer Schokolade konnte er punkten. Ich persönlich finde ihn sehr süßlich mit einer feinen, lieblichen Note. Meine Mittester hatten teilweise die Befürchtung, dass der Riegel zu süß sein würde. Fans von weißer Schokolade fanden die Sorte allerdings genau richtig und perfekt passend zum Keks.

Bei Fans dunkler Schokolade kam der Riegel zwar ebenfalls gut an, Triple Choc wurde aber bevorzugt. Gerade all jene, die weniger auf weiße Schokolade stehen, empfanden diese Variante als sehr süßlich. Zusammenfassend kann man also sagen, dass der Riegel bei allen gut ankam, es aber auf die persönlichen Vorlieben ankommt, ob der Riegel als Favorit gehandelt wird oder nicht.


Weiße Schokoladentafel ( 34%) im Gebäck-Sandwich. Milchschokolade: 10 %

Zutaten:
Zucker, Weizenmehl, Kakaobutter, Palmöl, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Glukosesirup, Butterreinfett, Magermilchpulver, Salz, Backtriebmittel: Natriumcarbonate, Diphosphate, Emulgator: Lecithine(Soja), Aromen (Milch), gemahlene Haselnüsse, Molkenerzeugnis, Stärke (Weizen), Säuerungsmittel: Citronensäure, Hühnereigelbpulver

Nährwert pro 100g:   
Energie: 2186 kJ/522 kcal
Fett: 26 g
davon gesättigte Fettsäuren: 15 g
Kohlenhydrate: 66 g
davon Zucker: 40 g
Eiweiß: 5,4 g
Salz: 0,43 g


Fazit
Nun, da beide Sorten getestet wurden, muss ich sagen, dass es keinen eindeutigen Favoriten gab. White Choc kommt gerade bei Fans weißer Schokolade sehr gut an und kann auch bei Liebhabern von dunkler Schokolade punkten. Allerdings bevorzugen die meisten das, was sie eben sonst auch gerne mögen. Ich persönlich muss sagen, dass ich White Choc besser finde, obwohl ich sonst eher dunkle Schokolade esse. Die weiße Variante war geschmacklich einfach harmonischer und bröselte weniger.

Wer nun Bock auf eine der beiden Sorten hat, sollte schnell sein. Denn die Sorten gibt es nur für kurze Zeit!

Samstag, 22. November 2014

Triple Choc: Die dunkle Seite des PiCK UP!s

Es gibt Neues aus dem Hause Leibniz: PiCK UP! Triple Choc und White Choc. Die beiden Keksriegel machen ihrem Namen alle Ehre und kommen in einem dunklen bzw. hellen Schokogewand daher. Die dunkle Seite des PiCK UP!s möchte ich euch hier kurz vorstellen. Das Feedback zu White Choc folgt demnächst.


Die beiden neuen Sorten gibt es derzeit als Limited Edition. Die Sorte Triple Choc ist dreifach schokoladig. Zwischen zwei Kakaokeksen befindet sich eine Schokoladentafel mit flüssiger Schokocremefüllung.

Eine Packung PiCK UP! enthält 5 Riegel zu je 28 Gramm (also 140 g insgesamt) und ist für ca. 1,70 € erhältlich.


Optisch ist der Keks in braunen Tönen gehalten. Von außen sieht man die beiden Keksschichten sowie die feste Schokoplatte. Erst beim Abbeißen kommt der flüssige Kern zum Vorschein. An sich schmeckt der Riegel, wie man es von PiCK UP! kennt, sehr hart. Die Konsistenz der Cremefüllung nimmt man auf der Zunge eher wenige wahr. Gekleckert habe ich mit der flüssigen Schokolade zwar nicht, dafür krümelt der Keks extrem.


Geschmacklich habe ich mir das Ganze etwas spannender vorgestellt. Auch habe ich mit einer weicheren Konsistenz gerechnet, vielleicht ein wenig wie die normalen Kekse mit Schokoschicht. An sich ist der Riegel nicht schlecht, aber weniger intensiv im Geschmack als erwartet. (Mein Freund dagegen fand den Keksriegel zu schokoladig.) Der Riegel kam bei meinen Mittestern gut an, war aber wie gesagt nichts Außergewöhnliches. (Meine Mutter fand die flüssige Schicht beispielsweise nicht gut.) Als Limited Edition ist Triple Choc sicherlich okay, im Vergleich zu den anderen Sorten aber weniger stark.


Milchschokoladentafel ( 32 %) mit Schokoladencremefüllung (13 %) im Schokogebäck-Sandwich. Anteil Schokolade in der Füllung: 5 %.

Zutaten:
Weizenmehl, Zucker, pflanzliche Fette (Palm), Glukosesirup, Kakaobutter, Kakaomasse, Vollmilchpulver, fettarmes Kakaopulver 1,7 %, Stabilisator: Glycerin, Kondensmilch, Magermilchpulver, Butterreinfett, Kakaopulver, gemahlene Haselnüsse, Salz, Emulgator: Lecithine (Soja), Backtriebmittel: Natriumcarbonate, Diphosphate, Molkenerzeugnis, Aromen (Milch), Stärke (Weizen), Säuerungsmittel: Citronensäurem Hühnereigelbpulver

Nährwert pro 100g:   
Energie: 2055 kJ/491 kcal
Fett: 23 g
davon gesättigte Fettsäuren: 13 g
Kohlenhydrate: 63 g
davon Zucker: 36 g
Eiweiß: 6,4 g
Salz: 0,60 g


Fazit
Zusammenfassend kann man sagen, dass PiCK UP! Triple Choc unterschiedlich gut ankam, aber weitgehend im Mittelfeld lag. Gerade im Vergleich zu den anderen Sorten ist die limitierte Edition weniger interessant im Geschmack. Der Riegel schmeckt natürlich nicht schlecht, erfüllt aber nicht unbedingt den Faktor "außergewöhnlich". Wir werden die Sorte wahrscheinlich nicht nachkaufen, einfach weil es bessere Kekssorten gibt.

Habt ihr Triple Choc bereits probiert? Wenn ja, wie kam die Sorte bei euch an?

Mittwoch, 19. November 2014

Gastrolux Produkttest 2014 (Teil 1)

Letztes Jahr durfte ich die Gastrolux Bratpfanne testen. Ich bin immer noch sehr zufrieden damit, umso mehr freue ich mich, dass ich auch dieses Jahr wieder testen darf. Diesmal habe ich mich für einen Guss-Kochtopf entschieden. An dieser Stelle möchte ich euch den Topf von Gastrolux etwas genauer vorstellen. Berichte zum Praxistest werden folgen!


Mein Testkandidat ist ein Guss-Kochtopf mit 4 Liter Inhalt, 24 cm Durchmesser und 13 cm Höhe. Den Topf gibt es für 95,50 € hier im Onlineshop. Passend dazu gibt es einen Glasdeckel für 12,50 €. Der Topf ist für Gas, Ceran, Elektro und Halogen geeignet. Auch eine Induktionsvariante gibt es.



Der erste Eindruck ist wirklich positiv. Der Topf macht einen hochwertigen Eindruck. Boden und Wände sind ausreichend dick, was sich auch ihm Gewicht bemerkbar macht. Laut Hersteller kann die Oberflächenveredelung erneuert werden. Der Topf gehört nämlich zur BIOTIN PLUS Reihe.

BIOTIN PLUS, das ist die Gastrolux-Oberflächenveredelung. Sie soll ein robustes und pflegeleichtes Koch- und Bratgeschirr garantieren. Die Oberfläche ist stark Öl abweisend, sodass man problemlos fettarm und dadurch gesund kochen und braten kann.


Außerdem sind Stiele, Griffe und Deckelknöpfe backofenfest (bis 240° C). Die Griffbefestigung und Bodendicke richten sich nach DIN Werten.


Der hitzebeständige Sicherheitsglasdeckel inklusive Entlüftungsknopf ist in verschiedenen Größen erhältlich. Er macht einen soliden, robusten Eindruck und lässt sich problemlos auf den Kopf stellen, ohne dabei zu rollen oder zu kreiseln. Dadurch ist ein effektives und schnelles Arbeiten in der Küche garantiert. Der Knopf des Deckels wird nicht heißt, sodass man keine Angst vor Hitze haben muss. Bei anderen Edelstahlknöpfen musste ich schon oft die Erfahrung machen, dass diese sich während des Kochens stark erhitzen und ein bloßes Anfassen fast unmöglich machen.

Besonders praktisch: Der Knopf lässt sich drehen. Damit kann man die Entlüftung unkompliziert regeln.


Hier ein kurzes Video über das Auspacken des Produkts:

video

Donnerstag, 13. November 2014

Mirácoli Lasagne

Vor einiger Zeit trudelte bei mir ein Genießerpaket von Mirácoli ein. Dank Anika vom Lavendelblog durfte ich ein paar neue Produkte der Firma testen. Im Paket enthalten waren Mirácoli Lasagne Spezialität, 3 Varianten Mirácoli Pesto sowie eine kleine Aufmerksamkeit von koziol. In diesem Bericht stelle ich euch die Lasagne vor.


Mirácoli kennt wahrscheinlich jeder. Ich verbinde sie immer mit Spaghetti und dem typischen Mirácoligeschmack aus der Kindheit. Dass es mittlerweile viel mehr Produkte der Firma gibt, war mir persönlich gar nicht so stark bewusst. Das macht natürlich neugierig. Gut, dass ich nun zum Testen gekommen bin.


Eine Packung Lasagne reicht laut Hersteller für drei Portionen und enthält Lasagneplatten, Tomatenmark, eine Trockenmischung für die Käse-Béchamelsauce und eine Würzmischung. Außerdem muss man 300 g Hackfleisch, 20 g Butter und 160 ml Milch frisch hinzufügen.
Die Mirácoli Lasagne ist frei von künstlichen Geschmacksverstärkern, Farb- und Konservierungsstoffen.

Nährwertangaben (pro 100 g):

    274 kcal
    Fett: 5,9 g (davon gesättigte Fettsäuren: 3,2 g)
    Kohlenhydrate: 43,2 g (davon Zucker: 12,3 g)
    Eiweiß: 10,1 g
    Salz: 2,87 g


Dann ging es an den Praxistest. Wir sind 5 Personen, daher wurden direkt 2 Packungen verbraucht. Schon beim Auspacken der Komponenten musste ich mich fragen, ob die versprochenen 6 Portionen für alle Personen ausreichend sind.

Die Zubereitung an sich ist nicht sehr kompliziert. In 4 Schritten soll die Lasagne fertig sein. Die Zuordnung des Inhaltes zu den Arbeitsschritten erfolgt über Zahlen. (Schön wäre hier eine Beschriftung der Tüten für ein schnelleres Verstehen gewesen.) Zunächst wird die Tomaten-Hackfleischsauce zubereitet. Nach dem Anbraten des Fleisches, gibt man alle angegebenen Zutaten hinzu, kocht das Ganze kurz auf und stellt die Soße dann beiseite. Dann folgt die Béchamelsauce, die bereits etwas Käse beinhaltet (ich hatte mich schon gewundert, wo der Käse ist) und ebenfalls recht zügig zubereitet ist. Anschließend wird alles geschichtet und für 30-35 Minuten gebacken.

Das Resultat war optisch leider etwas enttäuschend. Die Zutaten sind meines Erachtens sehr knapp bemessen. Dadurch ist zum einen ein Teil etwas angebrannt, zum anderen war die Auflaufform nicht richtig voll und die Lasagne dementsprechend niedrig (und wenig). Schön sah das Ganze dann nicht aus. 

Wer Lasagne schon einmal selber zubereitet hat, wird feststellen, dass die Mirácoli Lasagne nicht wirklich schneller als normale Lasagne zubereitet ist. Ein wirkliches Zeitersparnis hat man nur, wenn man eine Fertiglasagne kauft.


Geschmacklich ist die Lasagne okay, aber kein wirkliches Highlight. Der typische Mirácoligeschmack ist zwar präsent, aber dezent. Verglichen mit einer hausgemachten Lasagne, kann dieses Produkt nicht mithalten. Vollkommen schlecht bewerten will ich das Ganze nun auch nicht, aber man hat doch etwas mehr erwartet. Positiv: Der Käse ist bereits in der Soße, dadurch verteilt sich der Käse über alle Schichten. Da die Soße sehr knapp bemessen ist, kann es sein, dass nicht alle Nudelplatten bedeckt sind und dadurch etwas anbrennen.


Fazit
Wenn ich nun den Aufwand Revue passieren lassen, komme ich zu dem Schluss, dass ich die Mirácoli Lasagne nicht nachkaufen werde. Wenn ich zu faul bin, um zu kochen, dann mache ich mir eine Fertiglasagne. Wenn ich Zeit habe, kann ich Lasagne fast genauso schnell, aber wesentlich günstiger als die Mirácolivariante zubereiten. Im Gegensatz zu den Spaghetti der Marke, muss man hier noch einige Zutaten hinzufügen. 3,49 € (UVP) für die Packung empfinde ich als recht viel. Kauft man den Inhalt des Produkts einzeln, kommt man definitiv günstiger weg und kann die Menge wesentlich individueller anpassen. Geschmacklich in Ordnung, aber kein absoluter Knüller.